Kostenfaktoren der Pulverbeschichtung
Mehrere Aspekte bestimmen den Preis der Pulverbeschichtung:
- Größe, Geometrie und Gewicht: Großformatige Werkstücke, komplexe Geometrien oder Hinterschneidungen erhöhen den technischen Aufwand gegenüber einfachen Teilen.
- Vorbehandlung: Die Vorbehandlung ist entscheidend für die Haftung des Pulverlacks und die Qualität der beschichteten Oberfläche. Je nach Material und Zustand des Werkstücks kommen Vorbehandlungsverfahren wie Reinigen, Entfetten oder Sandstrahlen zum Einsatz.
- Farbton und Pulversystem: Standardfarbtöne nach RAL (z. B. RAL Classic) sind häufig als Lagerware verfügbar. Sonderfarben wie NCS- oder DB-Farben sowie Effekt- und Metallicpulver erfordern spezielle Pulverlacke, die häufig individuell gefertigt werden und mit zusätzlichen Kosten verbunden sind.
- Sonderleistungen: Leistungen wie das Entlacken bestehender Beschichtungen, Maskieren oder spezielle Vorarbeiten erhöhen den Aufwand und wirken sich entsprechend auf den Preis aus.
Sie möchten wissen, welche Kosten für Ihr Bauteil entstehen? Gerne prüfen wir Ihre Anforderungen und erstellen ein individuelles Angebot auf Basis Ihrer technischen Vorgaben.
Warum es keine festen Preise für Pulverbeschichtung gibt
Die Pulverbeschichtung ist kein Standardprodukt, sondern ein technisches Verfahren, das individuell auf das Bauteil abgestimmt wird. Bereits kleine Unterschiede im Material, in der Geometrie oder im späteren Einsatzbereich können den Aufwand erheblich verändern.
Ein vermeintlich günstiger Preis ohne definierte Anforderungen führt in der Praxis häufig zu:
- unzureichendem Korrosionsschutz
- optischen Mängeln
- reduzierter Lebensdauer
- kostenintensiven Nacharbeiten
Unser Ansatz bei PF-Lack: Erst die Anforderungen für das zu beschichtende Bauteil klären und dann den Preis berechnen.
Für Eilige
Unser Portfolio auf
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Hier finden Sie eine kompakte Übersicht unserer technischen Verfahren und Dienstleistungen.